Hallo liebe Mitschüler und Mitschülerinnen,
es tut mir leid, dass ich mich erst so spät melde.
Ich bin jetzt schon eine Weile hier und habe viel Neues und Aufregendes erlebt.
Kulturelles:
Die meisten hier essen ziemlich viel Fast Food, die Supermärkte sind hier sehr groß. Hier in Bright gibt es zwei große Supermärkte. Dort kann man alles bekommen, was man will, angefangen von Fleisch bis Pringels Chips. In den Supermärkten kann man sogar Kopfschmerztabletten kaufen und Hustensirup. Sie haben auch die ganze Woche geöffnet, von morgens bis abends und das ist natürlich sehr praktisch.
Hier in Bright gibt es auch kleine Shops, ein Subway und zwei ganz tolle Eisdielen.
Hier in Bright ist es ziemlich gebirgig, d.h. im Winter kann man hier sehr gut skifahren.
Die Schule :
Ich habe 5-mal in der Woche hier Schulunterricht. Der Unterricht beginnt um 8:10 in der Früh und endet nachmittags um 15:20. Ihr denkt euch jetzt wahrscheinlich: "Oh, so lange Schule!", aber die Zeit vergeht ziemlich schnell. Wir haben zwei Pausen, einmal 20 Minuten und einmal 50 Minuten. In der ersten Pause esse ich meistens mein Lunchpaket, das mir von der Familie mitgegeben wird. In der zweiten Pause spiele ich sehr oft Basketball oder Football mit meinen Freunden, aber im Football bin ich leider nicht so gut. Hier gibt es sehr viele und tolle Aktivitäten, die in der Pause angeboten werden. Auf unsere Schule gehen sogar ein paar Aborigines. Das ist sehr interessant.
Die Schulkleidung ist auch sehr bequem und richtig schick. In der Pause achten die Lehrer sehr drauf, dass die Schüler Hüte tragen, weil hier in Australien die Sonneneinstrahlung so stark ist. Aber die Hüte sind sehr modisch und angenehm zu tragen.
Über mich und mein Leben hier:
Am Anfang war es sehr schwer im Unterricht mitzukommen und aufzupassen, aber mittlerweile fällt es mir leicht. Die Lehrer hier sind sehr aufgeschlossen und helfen immer, wenn es irgendwelche Probleme gibt.
Ich habe hier in kurzer Zeit sehr viele Freunde gefunden, mit denen ich mich auch gut verständigen kann. Ich habe eine fantastische Gastfamilie, die hier in Bright ein Motel und ein Restaurant betreiben und das finde ich sehr toll. Ich kann ihnen immer helfen und es macht mir sehr sehr viel Spaß im Restaurant die Gäste zu bedienen.
Am Wochenende mache ich sehr viel mit Freunden. Meine Gastschwestern und Gastbrüder sind sehr nett und helfen mir immer, wenn ich Probleme habe.
Ich sehe hier auch viele neue Tiere, was richtig aufregend ist.
So, jetzt lass ich euch mal wieder in Ruhe, damit ich nächste Woche auch noch was zum erzählen habe.
Es tut mir sehr leid, dass ich keine Bilder hochladen kann, aber mein Laptop hat zur Zeit kein Internet. Die Bilder kommen selbstverständlich nach.
Bis bald!
Eure Jennifer
Schüleraustausch zwischen der Wirtschaftsschule Alpenland in Bad Aibling, Bayern, Deutschland und dem P-12 College in Bright, Victoria, Australien: Ein Tagebuch - Exchange between Bright P-12 College in Victoria, Australia and the Business School Alpenland in Bad Aibling, Germany: A diary
2011-03-18
2011-03-17
Langes Wochenende in Melbourne!
Hey Sophie!! :) <3
Ich war am Wochenende endlich in Melbourne! Es war so großartig und aufregend. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie vielseitig Melbourne ist. Es war eine richtige Abwechslung zu dem kleinen Ort Bright, wo ich im Moment lebe. Wir sind am Freitagabend losgefahren zu den Verwandten von Megan. Am nächsten Tag in der Früh ging es endlich los! Wir sind in ein großes Shoppingcenter gefahren, ich glaube wir waren sechs Stunden dort drinnen und haben nur geshoppt. Es hat so Spaß gemacht! Normalerweise hasse ich ja shoppen, aber dieses Mal war es echt toll! Ich habe alle möglichen Sachen gekauft und viel Geld ausgeben! :D Danach sind wir an den Strand gefahren. Wir waren mit den Füßen drinnen und haben viele Fotos gemacht. Als es Abend war, habn wir uns Fish & Chips geholt und am Strand gegessen. Es war wirklich sehr schön bei Sonnenuntergang! Ich habe so viele Muscheln gesammelt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich sie mit nach Deutschland nehmen kann bzw. darf, wegen dem Zoll und dem Einfuhrrechten. An dem Strand sind die weltberühmten St. Kilda Bathing Boxes. Das sind kleine bunte Häuser am Strand. Viele Leute fahren dahin und machen ihre Hochzeitsbilder dort. Bei dem Brief ist auch ein Foto dabei! Ich denke, du würdest Melbourne lieben! Am Sonntag sind wir dann zum Victoria Market gefahren, stell es dir vor wie die Märkte in Tschechien, nur dass es nicht gefälscht ist! :D Dann hat es angefangen zu regnen und wir sind in das Melbourne Museum gegangen. Ich dachte mir am Anfang, "Oh mein Gott, wie langweilig!", aber es war eigentlich recht interessant. Eigentlich wollten wir am Montag in der Früh fahren, aber der Onkel von der Megan ist gekommen und hat gesagt: "Ne, du kannst nicht fahren, ohne die anderen Teile von Melbourne gesehen zu haben!" Er hat mir erklärt, dass jeder Vorort eine andere Kultur hat. Also der eine Vorort ist sehr japanisch geprägt und der andere ist sehr deutsch geprägt. Man braucht über fünf Stunden, wenn man durch ganz Melbourne hindurch fährt. Wir waren am letzten Tag dann noch auf den Springvale Markets. Das ist ein vietnamesischer Markt, in dem es nur vietnamesische Sachen zu kaufen gibt und nur vietnamesische Menschen arbeiten. Ich fand das Wochenende sehr aufregend und hätte mir gewünscht, dass du dabei gewesen wärst.
Ich vermisse dich so unbeschreiblich und bin froh dich bald wieder zu sehen!
In Liebe,
Gesine :) <3
Ich war am Wochenende endlich in Melbourne! Es war so großartig und aufregend. Du kannst dir gar nicht vorstellen, wie vielseitig Melbourne ist. Es war eine richtige Abwechslung zu dem kleinen Ort Bright, wo ich im Moment lebe. Wir sind am Freitagabend losgefahren zu den Verwandten von Megan. Am nächsten Tag in der Früh ging es endlich los! Wir sind in ein großes Shoppingcenter gefahren, ich glaube wir waren sechs Stunden dort drinnen und haben nur geshoppt. Es hat so Spaß gemacht! Normalerweise hasse ich ja shoppen, aber dieses Mal war es echt toll! Ich habe alle möglichen Sachen gekauft und viel Geld ausgeben! :D Danach sind wir an den Strand gefahren. Wir waren mit den Füßen drinnen und haben viele Fotos gemacht. Als es Abend war, habn wir uns Fish & Chips geholt und am Strand gegessen. Es war wirklich sehr schön bei Sonnenuntergang! Ich habe so viele Muscheln gesammelt. Ich bin mir aber nicht sicher, ob ich sie mit nach Deutschland nehmen kann bzw. darf, wegen dem Zoll und dem Einfuhrrechten. An dem Strand sind die weltberühmten St. Kilda Bathing Boxes. Das sind kleine bunte Häuser am Strand. Viele Leute fahren dahin und machen ihre Hochzeitsbilder dort. Bei dem Brief ist auch ein Foto dabei! Ich denke, du würdest Melbourne lieben! Am Sonntag sind wir dann zum Victoria Market gefahren, stell es dir vor wie die Märkte in Tschechien, nur dass es nicht gefälscht ist! :D Dann hat es angefangen zu regnen und wir sind in das Melbourne Museum gegangen. Ich dachte mir am Anfang, "Oh mein Gott, wie langweilig!", aber es war eigentlich recht interessant. Eigentlich wollten wir am Montag in der Früh fahren, aber der Onkel von der Megan ist gekommen und hat gesagt: "Ne, du kannst nicht fahren, ohne die anderen Teile von Melbourne gesehen zu haben!" Er hat mir erklärt, dass jeder Vorort eine andere Kultur hat. Also der eine Vorort ist sehr japanisch geprägt und der andere ist sehr deutsch geprägt. Man braucht über fünf Stunden, wenn man durch ganz Melbourne hindurch fährt. Wir waren am letzten Tag dann noch auf den Springvale Markets. Das ist ein vietnamesischer Markt, in dem es nur vietnamesische Sachen zu kaufen gibt und nur vietnamesische Menschen arbeiten. Ich fand das Wochenende sehr aufregend und hätte mir gewünscht, dass du dabei gewesen wärst.
Ich vermisse dich so unbeschreiblich und bin froh dich bald wieder zu sehen!
In Liebe,
Gesine :) <3
2011-02-27
Cool Summer Festival
Letztes Wochenende war meine Gastfamilie mit mir und einer Freundin von meiner Gastschwester von Samstag auf Sonntag auf dem Cool Summer Festival. Es fand in Hotham in den Bergen statt. Dort gibt es eines der bekanntesten Skigebiete in Australien mit vielen Ferienwohnungen. Diese kann man sich wie Jugendherbergen vorstellen, das heißt, es gibt eigene Zimmer, aber Gemeinschaftsküche, -bad und -aufenthaltsraum.
Am Samstagmorgen sind wir nach Hotham gefahren. Die Fahrt war sehr holprig... :) Dort angekommen waren wir erstmal in dem Pub, in welchem das Festival stattgefunden hat, und haben zunächst Mittag gegessen und uns unsere Bänder geholt. Dann sind wir zu dem Ferienhaus von meinen Gasteltern gefahren, haben alles abgestellt und alles abgesprochen. Danach sind wir Kinder dann zu unserem Ferienhaus gegangen. Es war zehn Minuten entfernt von dem der Eltern. Nachdem wir uns alle frisch gemacht hatten, haben wir auf eigene Faust das Gebiet erforscht. Nach dem Abendessen sind wir wieder in den Pub gegangen, wo das Konzert stattfand. Wir haben den ganzen Abend dort verbracht und sind hundemüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag gab es noch ein paar Konzerte und
danach hat der Sessellift, der noch höher auf den Berg hoch fährt, geöffnet und wir konnten alle kostenlos ganz hinauffahren. Es war ein sehr schönes Erlebnis und hat meine Gastfamilie und mich noch ein Stück näher gebracht. Liebe Grüße Gesine :)
Am Samstagmorgen sind wir nach Hotham gefahren. Die Fahrt war sehr holprig... :) Dort angekommen waren wir erstmal in dem Pub, in welchem das Festival stattgefunden hat, und haben zunächst Mittag gegessen und uns unsere Bänder geholt. Dann sind wir zu dem Ferienhaus von meinen Gasteltern gefahren, haben alles abgestellt und alles abgesprochen. Danach sind wir Kinder dann zu unserem Ferienhaus gegangen. Es war zehn Minuten entfernt von dem der Eltern. Nachdem wir uns alle frisch gemacht hatten, haben wir auf eigene Faust das Gebiet erforscht. Nach dem Abendessen sind wir wieder in den Pub gegangen, wo das Konzert stattfand. Wir haben den ganzen Abend dort verbracht und sind hundemüde ins Bett gefallen. Am nächsten Tag gab es noch ein paar Konzerte und
danach hat der Sessellift, der noch höher auf den Berg hoch fährt, geöffnet und wir konnten alle kostenlos ganz hinauffahren. Es war ein sehr schönes Erlebnis und hat meine Gastfamilie und mich noch ein Stück näher gebracht. Liebe Grüße Gesine :)
Ein kleines liebes Gedicht !
Hallo Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen,
diesmal schreibe ich euch ein kleines aber schönes Gedicht.
I Love a sunburnt country,
A Land of sweeping plains,
Of rugged mountain ranges,
Of drought and flooding rains;
I Love her fair horizons,
I Love her jewel sea,
Her beauty and her terror,
The wide brown Land for me !
Ich hoffe es gefällt euch ! :)
Bis zu nächsten Mal.
Schöne Tage, eure Jennifer.
diesmal schreibe ich euch ein kleines aber schönes Gedicht.
I Love a sunburnt country,
A Land of sweeping plains,
Of rugged mountain ranges,
Of drought and flooding rains;
I Love her fair horizons,
I Love her jewel sea,
Her beauty and her terror,
The wide brown Land for me !
Ich hoffe es gefällt euch ! :)
Bis zu nächsten Mal.
Schöne Tage, eure Jennifer.
2011-02-13
Meine ersten Tage in Australien
Liebe Mitschüler und Mitschülerinnen,
ich befinde mich seit zwei Wochen in Australien, ich möchte Euch gerne über diese zwei Wochen berichten.
Mein Abflug fand am 29. Januar in München statt, am 30. Januar bin ich in Australien am Melbourner Flughafen angekommen. Der Flug dauerte rund 20 Stunden mit 2-stündigem Aufenthalt in Abu Dhabi. Die ersten 3 Tage verbrachte ich in Melbourne. Das war ein tolles Erlebnis so eine große und aufregende Stadt besichtigen zu dürfen. Als ich mit meinen Gastschwestern mit dem Zug nach Bright fuhr, konnte ich die tolle Landschaft bewundern. Bright ist ein kleiner Ort, hat aber doch viele tolle Geschäfte und man kann hier an vielen tollen Plätzen baden gehen und richtig viel Spaß haben.
Mehr werde ich Euch in 2 Wochen berichten.
Eure Jennifer

Erster Schultag
Der Morgen vor der Schule verlief genauso wie in Deutschland; nur steht man eine Stunde später auf und trägt Schuluniform, was ich relativ gut finde, da ich in der früh nicht Stunden lang vorm Kleiderschrank stehe und mir überlege, was ich am besten anziehen soll. In der Schule angekommen begann der Unterricht um 8.50 Uhr und alle 9. Klassen haben sich in einem Raum zusammengefunden. Da wurden uns unsere Homegroup teacher (wie Klassenleiter in Deutschland) zugeteilt und wir bekamen unserer Stundenpläne (jeder Schüler hat andere Stundenpläne, da jeder zwischen sogenanntem leichten Mathe und sogennannten schweren Mathe wählen kann, zwischen Kochen, Theater und Werken wählen kann und zwischen kreativer und perspektivischer Kunst wählen kann). Danach ging die ganze Schule in die Turnhalle, in der der Direktor das neue Jahr begrüßt und wie ich ein paar Minuten früher erfahren hatte die Deutschenaustauschschüler sich vorstellen sollten und wie es nun mal war, war Jennifer krank und ich musste mich alleine vor die ganze Schule stellen und ein paar Worte über mich sagen. Ich war ziemlich aufgeregt. Zu Beginn der 2. Stunde fing dann auch der Unterricht an und ich folgte dem Stundenplan von Grace, da ich noch keinen eigenen hatte. Nach dieser Stunde war die erste Pause und, wie ich dann bald erfahren habe, muss man in jeder Pause, auch wenn es nicht wirklich heiß ist, einen Hut tragen, sonst darf man nicht in die Sonne gehen, wegen dem so hohen Hautkrebsrisiko. Die ersten beiden Stunden dauern 50 Minuten. Danach hat man eine halbstündige Pause, dann nochmal zwei Stunden von 50 Minuten, danach eine 1-stündige Pause und dann dauern die letzten zwei Stunden nur noch 45 Minuten und um
15.20 Uhr ist der Schultag zu Ende. Was mir besonders aufgefallen ist, ist dass die Schüler, wenn sie Pause haben und im Gras sitzen, ihren Müll einfach am Boden liegen lassen, wenn kein Lehrer da ist, wogegen die meisten Schüler von da WSAlp automatisch zum Mülleimer gehen und ihren Müll wegschmeißen. Als ich eine Freundin darauf angesprochen habe, meinte sie, es ist ja nur ein bisschen Müll, der macht ja nichts. Der Schultag ging meiner Meinung nach relativ schnell vorbei, obwohl er 1,5 Stunden länger ist als der in Deutschland. Es gibt viele Unterschiede zu unserer Schule in Deutschland, allerdings haben Jenny und ich uns schon dran gewöhnt.
2011-02-01
The Eagle has landed.
Christiane Kreplin und Martin Lehrer
Abonnieren
Posts (Atom)